Fütterung des Hundewelpen

ALLGEMEIN Die Frage, ob selber gekocht werden oder lieber ein kommerzielles Fertigfutter verfüttert werden soll,  ist leicht zu beantworten: 
Fertigfutter sind heute inhaltlich so  gut auf den Bedarf eines Tieres abgestimmt, daß das selbstgemachte Futter da nur mit viel Aufwand und Akribi mithalten kann.  Sicherlich schaden Sie Ihrem Tier nicht, wenn Sie ab und zu oder in kleinen Mengen einfach etwas "vom Tisch" geben, aber  der Hauptanteil des Welpenfutters sollte aus einem für die Rasse und das Alter des Hundes optimierten Fertigfutter bestehen. Die können Sie auch ziemlich sicher  sein , daß genügend ( aber nicht zuviel und nicht im falschen Verhätnis )  Mineralstoffe wie Calcium und Phosphor  drin sind, was vor allem für große Hunderassen während des Wachstums von großer Bedeutung ist.

Welpenmahlzeiten sollten regelmäßig stattfinden,  mit Leckerchen zwischendurch erziehen Sie Ihren Hund zum Betteln. Nach dem Absetzen (8-10 Wochen) sollte der Welpe 4 mal gefüttert werden, ab  4-5 Monaten reichen 3 mal.
Jugendliche Hunde (ab 6 Monate,  Große Rassen ab 10 Monate) sollten 2 mal täglich gefüttert werden.

MENGE Die Frage nach der richtigen Menge ist schon schwieriger. Sie werden sagen: Mein Welpe bekommt nicht zuviel,
der ist ja nicht dick. Welpen werden bei überhöhter Futterzufuhr nicht dick. Sie wachsen nur zu schnell. Dies führt dazu, daß schon ein junges Skelett viel Gewicht tragen muß, was die  Gefahr für die frühe Ausbildung von  Gelenkserkrankungen erhöht.

Es gibt inzwischen Computerprogramme, mit deren Hilfe für Ihren Hund eine Wachstumskurve erstellt werden kann.
Sie können erkennen, ob Ihr Welpe zu schnell wächst und Sie eventuell die Futtermenge reduzieren müssen.
Tiersprechstunde.de stellt dazu Puppy's Weighwatcher gratis zum Download zur Verfügung:

Computerprogramm zur Erstellung einer Wachstumskurve

Bedlington Terrier Ludwig liegt hier gerade noch im Normbereich und darf weiter so essen wie bisher.

SELBER KOCHEN Wollen Sie Ihrem Welpen dennoch das Futter selber kochen, finden Sie dafür Rezepte in verschiedenen Büchern. Ein sehr anschauliches Buch ist  WAS DEINEM HUND SCHMECKT von B.Dobenecker und C.Thielen, erschienen im Naturbuch Verlag, Augsburg.